Elsterwerk

Neue Halle, neue Technik im MetallHaus

Erweiterung MetallHaus Herzberg, An den Steinenden 2

Gäste aus dem Baugewerbe und Industriepartner informierten sich bei einer Führung durch die Werkshallen, durch die Bereichsleiter Uwe Höse führte und die Arbeit an den CNC-Maschinen, den Laserzuschnitt, Abkant- und Schweißarbeiten oder die konventionelle mechanische Metall- und Oberflächenbearbeitung erläuterte.

Mit der etwa 3000 Quadratmeter großen neuen Produktionshalle finden die Mitarbeiter bessere Bedingungen vor und auch die Werkstattbeschäftigten profitieren durch den separateren Bereich von einer ruhigeren Arbeitsatmosphäre. Die neue Rohrlaser-Anlage kann Profile mit einem Durchmesser von bis zu 240 Millimeter bearbeiten und schneidet Stahl, Alu, Edelstahl, Kupfer und Messing in allen Profilformen, auch Sonderprofile. Diese große Investition dient aber vor allem auch dem Ziel, weitere attraktive Arbeitsplätze für Werkstattbeschäftigte bei den ELSTER-WERKSTÄTTEN zu schaffen. Dr. Frank Hamann verwies auf die UN Behindertenrechtskonvention und das 2017 in Deutschland in Kraft getretene Bundesteilhabegesetz, das dazu verpflichtet, jedem behinderten Menschen eine gleichberechtigte Teilhabe – auch auf dem Gebiet der Arbeit – zu ermöglichen. 

Es gibt viele Kooperationen mit Unternehmen in der Region. Die vor Jahren getroffene Entscheidung, die Werkstatt als leistungsfähigen Dienstleistungsanbieter auszurichten, ist richtig gewesen – auch wenn der Spagat zwischen sozialer Herausforderung und wirtschaftlichen Anforderungen sehr groß ist“, erläutert Dr. Frank Hamann.